2013/14 Höhlenforschung

Dieses Schuljahr steht unser Jahresprojekt unter dem Motto Höhlenforschung. Wir werden mit allen interessierten Kindern und Jugendlichen der Langhalde Höhlen im Kanton St.Gallen erforschen und dabei einiges über Geologie und Mineralien lernen. Diese Höhlen sind zum Teil nur durch Wanderungen erreichbar. Als Höhepunkt erhalten die Teilnehmenden die einmalige Chance, an einer Expedition ins Hölloch teilzunehmen.

Plan
Hölloch

Das Hölloch ist mit 198 km bekannter Länge das zweitgrösste Höhlensystem in Europa und das achtgrösste der Welt. Für die Expedition ins Hölloch werden wir mit der Firma Hölloch Trekking AG zusammenarbeiten. Sie ermöglicht es uns, einen Teil des riesigen Höhlensystems auf eine abenteuerlichere, aber absolut sichere Art und Weise zu erkunden (http://www.trekking.ch/de/hoehlen/hoelloch-outdoor).

Wir nehme nur Kinder und Jugendliche mit, die sich bereit erklären, sich für dieses Ziel einzusetzen, an allen Exkursionen teilzunehmen und deren Erziehungsberechtigten ihre Einwilligung erteilen.


Erste Exkursion in die Furgglenhöhle

Montag, 19. November 2012

Mit den interessierten Kindern der Unter- und Mittelstufe starteten wir unser Jahresprojekt Höhlenforschung.
Ziel war die Erkundung der Furgglenhöhle im Alpstein.

Start in Brülisau

Hinauf durchs Brühltobel

Rast beim
Plattenbödeli

Furgglenfirst

Im Plattenbödeli sahen wir zum ersten Mal die Furgglenhöhle
(unter der Felswand in Bildmitte).

Unter der Höhle

Unser Ziel

Nach 2 1/2 Stunden Wanderung erreichten wir bei eisigen Themperaturen den Eingang der Furgglenhöhle. Nach einer kurzen Rast machten wir uns an den Einstieg.

Das Abenteuer
beginnt

Enge Gänge

Hohe Räume

Ein Höhlenbewohner

Furgglenhöhle

Rund anderthalb Stunden verbrachten wir in der Höhle (Skizze von Lars) und konnten dabei noch nicht alle Gänge erforschen.
Wir freuen uns bereits jetzt auf weitere Abenteuer.


Zweite Exkursion in die Furgglenhöhle

Freitag, 23. November 2012

Die Gruppe der Oberstufe hat die Furgglenhöhle erreicht.


Schneckenloch - Unser nächstes Ziel

Die Schneckenlochhöhle ist die bekannteste und mit einer Gesamtlänge von
3300 Metern die längste Höhle Vorarlbergs.
 Die Eingangshalle hinter dem riesigen Portal ist 40 Meter breit und 120 Meter lang. Der Boden der Höhle ist zum grossen Teil mit Felsbrocken bedeckt, teilweise auch erdig, sandig und lehmig. Der grosse Hauptgang gabelt sich nach etwa 500 m in zwei Gangabschnitte. Hallenartige Räume wechseln mit engen und niedrigen Gängen, an einigen Stellen finden sich Bäche und kleine Wasserfälle. Die höher liegenden Gangsyteme sind nur schwer zugänglich.
Die Temperatur beträgt das ganze Jahr über 7.5 Grad. Im Eingangsteil kann die kalte Winterluft bis zur Leiterwand in die Höhle eindringen. In der Eingangshalle bleibt die kalte Luft sehr lange liegen. Es entstehen Eisfiguren, die manchmal erst im Sommer schmelzen.
Leider wurden die vielen Tropfsteine in früheren Zeiten fast vollständig abgeschlagen und ausgeräumt. Heute steht die Höhle und ihre Bewohner unter Naturschutz.


1. Dezember 2012
Rekognoszierung der Höhle durch Ivo Lüdtke und Hanspeter Luzi.
Hier die Fotos:

Aufstieg zum Schneckenloch. Die Höhle befindet sich im Felsband gleich rechts neben dem Kopf.

Vor der Höhle

Eingangsportal

In der Eingangshalle

Nach der Gabelung

Enge Stellen

Wir kommen wieder!


13.6.2013    Erste Gruppe hat Schneckenloch erkundet

Am Donnerstag hat eine erste Gruppe unserer Höhlenforscher bei schönstem Wetter die Schneckenlochhöhle erkundet. Nach einer längeren Autofahrt und einer 1 1/2 stündigen Wanderung erreichten wir den Höhleneingang.

Nach eineinhalb Stunden sind wir endlich in Österreich angekommen. Herr Lüdtke musste bezahlen, dass wir die Strasse näher zum Scheckenloch kamen. Nach einer Stunde Fussmarsch sah ich endlich den Höhleneingang. Kurz darauf war ich sehr erstaunt, denn der Höhleneingang war sehr gross. Elf Grad kalt war die Höhle. Das Klettern in der Höhle war sehr einfach. Ohne die Seile wären wir nicht weit gekommen. Leider mussten wir nicht gross abseilen. Ein bisschen Schade fand ich, dass wir nur zweieinhalb Stunden im Schneckenloch sein konnten. Im Höhlenbuch fanden wir zum Glück noch Platz. Da drin stand: Wer in die Höhle "scheisst", den beisst ein Wurm in den Po. Beim Zurückgehen fiel Herr Luzi um und er hat sich sein Bein angeschlagen.        von Lars

Eine eineinhalb Stunden lange Fahrt. Alle waren aufgeregt. Der Zoll bereitete uns keine Schwierigkeiten und wir kamen gut an. Vor uns lag eineinviertel Stunden laufen, doch alle waren fit. Wir wanderten durch ein kleines Dorf, über einige Felder, über Bäche, durch einen Wald, einen Berg hinauf und dann zur Höhle. Bei der Höhle machten wir erst einmal Pause. Als wir in die Höhle gingen spürten alle, wie es kälter, dunkler und steiniger wurde. Das einzige lebendige in der Höhle waren Fledermäuse. Sonst nichts ausser uns. Mehrere Felsen wurden überwunden und enge Risse wurden durchdrungen.   von River        

Wir sind mehr als eine Stunde gefahren und eine Stunde gelaufen. Wir sind über einen Bach gelaufen und haben uns an Stahlseilen gehalten. Endlich haben wir die Höhle gesehen. Bei der Höhle haben wir zuerst etwas gegessen. Dann  haben wir unsere Regenjacke und Regenhose angezogen und auch den Helm. Endlich war es so weit und wir sind in die Höhle hinein gegangen. Es war dunkel. Wir sind durch enge Löcher gekrochen und wir mussten über Felsen klettern. Als wir weiter hinein sind, haben wir ein Schlammloch mit ein wenig Wasser gesehen. Dann war die Zeit langsam um und wir mussten umkehren. Wir waren erschöpft und liefen langsam hinunter.   von Sharon    

Wir waren in der Höhle, die war cool. Aber es war lang und wir waren fast den ganzen Tag unterwegs. In der Höhle war es dunkel. Wir haben eine Fledermaus gesehen und wir mussten durch kleine Gänge kriechen und hinauf klettern. In der Höhle hat es von der Decke manchmal einen Wasserfall gegeben. In einem Durchgang windete es stark. In der Höhle hat es das ganze Jahr meistens 11 Grad. Als wir wieder hinaus kamen, war es sehr rutschig. Wir waren müde und es war sehr heiss. Unsere Klamotten waren ganz dreckig. Wir assen und tranken etwas. Nach einer Pause mussten wir wieder hinunter laufen. Es war sehr schwierig und anstrengend. Beim Auto hat Nic von einer Frau 2 Euro bekommen. Auf der Münze war sein Jahrgang. Im Bus versuchte ich zu schlafen, aber ich konnte nicht. Als wir in der Langahlde ankamen war mir drümmlig. Ich fragte jemanden, ob er in den Pool kommt. Es war ein schöner Tag.   von Jimmy       

Es war ein sehr schwieriger Weg über den Fluss. Man musste klettern, um an die Höhle zu kommen. Aber es hat sich gelohnt. In der Höhle war es stockdunkel. Man konnte die eigenen Hände nicht mehr sehen. Es war sehr schön im Schneckenloch. Ich würde gerne wieder ins Schneckenloch gehen um noch weiter nach hinten zu gehen. Aber leider reichte die Zeit nicht mehr um weiter hinein zu gehen. Als es Pause gab war ich richtig erleichtert. Ich konnte endlich essen. Als wir wieder in der Langhalde waren war ich richtig kaputt. Ich war richtig müde und ging am Abend nur noch in den Pool und dann schlafen. Aber ich freue mich sehr auf das Höhlloch und werde mich darauf vorbereiten. Und noch mal danke viel Mal Herr Luzi, dass sie mit uns in die Höhle kommen und dass sie so viel Zeit für uns verbrauchen.     von Dominic      

Es war sehr cool im Schneckenloch. Wir sind in Löcher gekrochen. Die Höhle ist 3 km weit gegangen und es war 11 Grad in der Höhle. Wir waren mehr als 2 Stunden in der Höhle. Es hat noch Eis gehabt und wir haben klettern müssen. Wir mussten durch zwei Bäche laufen und es ist richtig steil raufgegangen. Die meisten sind nicht umgekehrt in der Höhle. Es ist sehr cool in der Höhle. Alex und Jimmy haben es lustig gehabt. Es ist lang gegangen mit laufen und beim Rückweg haben Herr Lüdtke, Sharon und ich den Kopf in den Brunnen rein getan. Es war eine sehr gute Abkühlung. Sharon, Lars, Jannik und ich haben Sharon nass gemacht. Ich habe ihr die ganze Flasche über den Kopf gelehrt. Sharon hat mich auch nass gemacht. Beim Rückweg bin ich mit den Grossen und Herrn Lüdtke gelaufen. Ich bin vor Peter angekommen. Dann sind alle müde gewesen. Ich habe im Schulbus geschlafen. Am Zoll wurde ich wieder wach. Dann bin ich wieder eingeschlafen. Von Lars habe ich eine Tablette bekommen. Es sind 19 mitgekommen und alle haben Spass gehabt. Es ist schön Wetter gewesen und es war lustig.     von Livio  

Es hat mir wirklich gut gefallen. Aber dumm war, dass ich meinen Rücken etwa 3 Mal angeschlagen habe. Ich hatte mehrmals Platzangst. Herr Luzi ist voll auf das Bein gefallen. Wir mussten ca.1 Stunde laufen. Ich bin bis ans Ende mitgegangen, bis wir wieder zum Ausgang kamen. Wir mussten über einen Bach gehen. Die Höhle ist in Österreich.    von Tamara


29.8.2013  Zweite Gruppe hat die Schneckenlochhöhle erkundet

Bei schönstem Sommerwetter hat die zweite Gruppe unserer Höhlenforscher die Schneckenlochhöhle durchquert.
Bedingt durch die vielen Regenfälle der letzten Woche führten die Bäche und der Wasserfall dieses Mal bedeutend mehr Wasser. Trotzdem kamen wir zügig voran und erreichten nach 1 1/2 Stunden bei 800 Metern das Ende der Höhle.

Ein kleiner Wasserfall

Alles ist voller
Wassertropfen



19./20.2.2014  Erste Gruppe 2 Tage im Hölloch

Gut ausgerüstet startete die erste Gruppe für 2 Tage ins Hölloch.
Begleitet von 2 Höhlenführern erreichten wir nach 4 Stunden den Biwakplatz, wo wir unser Gepäck deponierten.
Von dort aus starteten wir zu verschiedenen Erkundungstouren. Am Abend trafen wir uns zu eimem Fondueplausch und verbrachte die Nacht tief eingewickelt in unsere Schlafsäcke (5 Grad)! Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auf weitere Erkundungstouren.

Hier eine kurze Beschreibung aus dem Höhlenführer:

Auf Biwaktour ins Hölloch zu gehen, heisst Abschied nehmen vom normalen Alltag und auf Entdeckungsfahrt in eine neue, geheimnisvolle Welt aufzubrechen. Ein solches Abenteuer ist aufgrund langjähriger Vorbereitungsarbeiten überhaupt erst möglich geworden. Allein die Realisierung des "Dombiwaks" nahm über zwei Jahre in Anspruch.

Die Eindrücke, welche man auf einer Mehrtagestour sammelt und die Wirkung auf die menschlichen Sinne, sind wesentlich intensiver als bei kürzeren Expeditionen. Die gewaltigen Dimensionen im Berg-Innern - das Hölloch ist eine der grössten Höhlen der Welt - ziehen jeden Besucher in ihren Bann. Wir haben auch genügend Zeit, um auf einzigartige Details einzugehen, wie beispielsweise den "Hölloch-Wurm" Octolasium transpadanum oder den "Höhlenflohkrebs" Niphargus. Wir halten uns in Felsformationen auf, die 120 Millionen Jahre alt sind und wandern durch Gänge, die durch die Kraft des Wassers während mehr als 600'000 Jahren geformt wurden.

Start beim Wärterhaus

Auf dem Weg zum Eingang

Wir fuhren nach Muotathal. Dort trafen wir Marcel und Martin, unsere Höhlenführer. Nach einigen Infos gingen wir in die Höhle. Dort sahen wir das Matterhorn, einfach in Klein. Den Chinesischen Hut sahen wir auch. Das Wasser fräst solche Formen in den Stein. Nach 3-4 Stunden kamen wir im Biwak an. Dort gibt es Kekse und warmen Tee. Dann ging eine Gruppe auf eine 6 Stunden Tour, die andere auf eine 4 Stunden Tour. Wir sahen Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnate. Zum Essen gab es Fondue. Obwohl es in der Höhle 5 Grad kalt war, konnte ich in der Nacht sehr gut schlafen. Nach 8 Stunden Schlaf mussten wir wieder aufstehen. Zum Frühstück gab es Brot, Konfitüre, Butter, Vanillecreme und Tee. Dann gingen wir auf eine weitere Expedition. Als wir nach draussen gingen war es endlich wider hell.      
Lars

Start in der Höhle

Ein unterirdischer See

Unser Biwakplatz

Ich habe es cool gefunden, dass wir nach der vierstündigen Wanderung zum Biwakplatz noch eine sechsstündige Expedition gemacht haben in die sogenannte "Galerie 800". Ich fand die Stalaktiten, Stalaknaten und die Stalakmiten sehr schön und spannend. Beim Rückweg zum Biwakplatz sind wir durch in die "Schlange" gegangen. Das ist ein 200 Meter langer Gang durch den man rutschen kann. Nachher sind wir an den Biwakplatz gegangen und haben Käsefondue gegessen.
Noel

Unser Schlafsaal

Essen in der Höhle

Am nächsten Morgen

Also wenn man es im Ganzen betrachtet, würde ich jeder Zeit wieder gehen! Es war wunderschön! Vor allem die Mineralien z.B die Stalaktiten oder die Stalakmiten. Ich fand das Gehen mit dem Rucksack nicht wahnsinnig toll, aber es war trotzdem extrem schön! Abwärts durch die Spalten mussten wir die Schultern und das Becken breit machen um nicht abzurutschen. Der Biwakplatz war sehr gemütlich eingerichtet. Es gab neben dem Schlafplatz auch 2 Tische, eine Schaukel und eine Küche. In der Nacht hatte ich es in meinem Schlafsack schön warm. Die Rutschbahn war cool. Da konnte man 200m lang hinunter rutschen aber nachher tat mir mein Allerwertesten weh. Es war mega mega mega mega mega cool!!!!!!! Ich könnte dort für lange Zeit bleiben!
Jan

Eine besondere Formation:
das Rüebli

Es war sehr interessant. Die besten Stellen waren die sehr engen Stellen. Einige Stellen waren so eng, dass man den Helm ausziehen und den Kopf auf die Seite legen musste um da durch zu kommen. Einmal ist Herr Luzi stecken geblieben. Super waren auch die Stalaktiten die Stalakmiten und die Stalaknate, die überall im oberen Teil der Höhle waren. Eine erstaunliche Geschichte war auch, dass der Eingang der Höhle im Sommer unter Wasser steht. Der Weg zurück war am strengsten, denn wir mussten mit einem schweren Rucksack eine riesige Sandbank und viele Stufen hinauf gehen bis wir endlich draussen waren.
River

Galerie 800

Stalakmiten

Ich bin um 6:35 Uhr aufgestanden und habe gefrühstückt. Um 7:30 fuhren wir nach Muotathal zur Höhle. Unsere Führer (Martin & Marcel) haben uns die Ausrüstung gegeben und den Helm. Am Helm hatte es starke Höhlenlampen mit 3 Lichtern. Ich habe mich freiwillig gemeldet um den schweren Rucksack eines Kollegen zu tragen. Dann ginge es los. Als wir an einer Leiter angekommen waren, hatte ich ein wenig Angst, weil es 35 m in die Höhe ging. Zum Glück konnten wir uns mit dem Klettersteigset sichern. Als wir beim Biwak ankamen, war ich froh, dass ich den schweren Rucksack ablegen konnte. Dann gingen wir in zwei Gruppen die Höhle besichten. Mir gefielen die Stalakmiten, die Sinterfahnen, der Wasserdom, die Totenmühle, die Schlange, der Riesensaal, die Spaghettihalle und das Fondueessen. Am Morgen hatte ich kalt. Der Rückweg war sehr streng. Endlich draussen hatte ich nur noch ein Ziel - und das war DUSCHEN.
Aron

Stalaktiten

enge Stellen

Wir trafen uns auf dem Parkplatz vor der Langhalde. 2,5 Stunden mussten wir fahren. Um 10 Uhr haben wir mit den Führern  abgemacht. Wir bekamen Sachen zum Anziehen, einen Overall, Gummistiefel, Handschuhe und einen Helm mit einer Lampe. Dann ging es los. Wir mussten 3,5 Stunden laufen und machten nur eine Pause. Wir mussten durch enge Gänge laufen und eine 47 Meter hohe Leiter hochklettern. Nach dieser langen Zeit sind wir im Biwak, wo wir übernachteten, angekommen. Dort warteten wir auf die andere Gruppe und machten eine Pause. Die eine Gruppe machte nach der Pause eine 6 Stunden lange Höhlentour und die anderen waren 3 Stunden unterwegs. Ich schloss mich der 3-Stunden-Gruppe an. Wir krochen durch enge Gänge und einmal kletterten wir eine schmale Leiter hoch. Die war so klein, da habe ich ein wenig Angst gehabt. Aber alle sind hoch gekommen. Janina hatte ein wenig Platzangst. Dann gingen wir eine Rutschbahn hinunter, das ging etwa 10 Minuten. Das war mega cool. Da sagte unser Führer, er wisse nicht mehr wo wir sind. Er hat uns aber nur angeschummelt. Am Abend haben wir Fondue gegessen. Herr Luzi hat noch ein bisschen Wein hineingegeben. Ich ass mit Alex und Herr Lüdtke am Tisch. Ich ging früh schlafen. Ich weiss nicht, wie lange ich geschlafen habe. Beim Morgenessen waren alle müde. Dann ging es wieder los. Alex ging mit den Schnellern und ich mit den Langsameren. Mit einem Boot sind wir über einen kleinen See gefahren. Jannik und ich haben das Boot fast versenkt. Danach mussten wir durch den Schlamm laufen. Lars fragte, ob man im Schlamm baden dürfe. Der Führer sagte nein. Aber vielleicht eine Schlammschlacht, fragte ich. Da lachten alle. Dann mussten wir wieder alles zurück laufen. Auf dem Retourweg waren Aron und ich kaputt. Unsere schweren Rucksäcke durften wir abgeben. Als wir wieder aus der Höhle kamen war ich froh, dass sich niemand verletzt hat. Auf dem Weg nach Hause haben Alex, Barbara und ich im Auto geschlafen. Zurück in der Langhalde ging ich schnell auf die Gruppe und unter die Dusche. Alle waren müde. Vielen Dank Herr Luzi für das tolle Erlebnis.
Jimmy

Eine unterirdische
Bootsfahrt

Zurück am
Eingangstor


27.2.2014  Zweite Gruppe 1 Tag im Hölloch

Am Morgen früh um 7.30 startete die zweite Gruppe zu ihrem Höllochabenteuer.

Zweite Gruppe A

Zweite Gruppe B

In der Höhle war es sehr eng. Wir mussten durch schlammige kleine Gänge kriechen. Es war sehr matschig und rutschig. Es war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde! Es ist cool, dass wir so abnormale Sachen machen dürfen. Danke an alle Langhaldenmitarbeiter.
Dominic

Im Hölloch gefiel es mir sehr gut. Was mir am meisten gefiel war der Anzug. Aber nicht nur der Anzug gefiel mir, auch das Kriechen. Aber die Höhlenwürmer waren der Hammer. Die Höhlenkrebse konnten wir leider nicht sehen. Was mir nicht so gefiel war der steile Sandweg, den wir hoch laufen mussten. Das war etwas Einmaliges.
Kayden

Es war wirklich ein einmaliger und cooler Ausflug. Ich war mit Pierre, Sharon, Nic, Livio, Frau Federer, Sarina und Frau Rutz im Team. Wir mussten durch einen engen Gang kriechen. Das hat mich wirklich genervt, dass wir kriechen mussten. Wir konnten leider nicht die böse Wand hoch klettern. Aber wir sind in den Keller gegangen. Unser Führer war Marcel.
Tamara 

In der Höhle war es sehr spannend. Es war kalt, aber ich hatte trotzdem warm, weil man viel kriechen musste. Wir waren 7 Stunden in der Höhle. Gut gefallen hat mir die 42m hohe Felswand mit der Eisenleiter. An einem Stahlseil mussten wir uns sichern. Einmal krochen wir durch ein 30cm kleines Loch. Ich hatte keine Angst. Wir hatten 900.- Franken auf dem Kopf, so teuer waren die Höhlenlampen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gerne 2 Tage ins Hölloch gehen würde.
Gustavo

Am Anfang haben wir Stalakmiten und Stalaktiten gesehen. Dann sind wir fast eine Stunde durch enge Stellen und durch Schlamm gekrochen. Dann sind wir 35 Meter hoch geklettert. Dort hatte ich ein wenig Höhenangst gehabt.
Sharon

Wir sind um 7:30 Uhr ins Muotathal abgefahren und um 10:20 Uhr sind wir uns dann umziehen gegangen. Wir stiegen um 10:40 Uhr ins Hölloch ein und sind bis zur bösen Wand gelaufen. Von da sind wir in den Keller gegangen und haben an der Wand den Sepp (Puppe für Rettungsübungen) gesehen. Dann sind wir die holprige Treppe runtergestiegen. Dann sind wir zum Biwak gelaufen und nachher wieder aus der Höhle gegangen. Danach sind wir nach Hause gefahren.
Livio