Institutionsstrategie

1. Begriffserklärung

Visionen:
Die Visionen sind wichtige Führungsinstrumente, um neue Werte in die Institution zu bringen. Sie erschliessen neue Horizonte und geben neue Richtungen an. 
 
Strategische Ziele:

Mit dem Begriff Ziel wird allgemein ein in der Zukunft liegender angestrebter Zustand bezeichnet. Eine Strategie bündelt mehrere Ziele zu einem längerfristig ausgerichteten planvollen Streben.  

Massnahmen und Projekte:
Unser Qualitätsmanagement konkretisiert und beschreibt die Umsetzung der strategischen Ziele. Für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung werden folgende Aspekte laufend berücksichtigt:
a) sichern der erreichten Qualität
b) verbessern
c) neu denken einzelner Qualitätsbereiche

2. Institutionsstrategie Langhalde

 A. Visionen  

●  Wir bieten allen uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen ein Umfeld, das eine bestmögliche Entwicklung der Selbst- Sozial- und Sachkompetenzen ermöglicht.  

●  Alle Kinder und Jugendliche verlassen unsere Wohngruppen und unsere Schule als selbstbewusste junge Menschen und finden ihren geeigneten Platz in der Volksschule oder im Berufsleben.  

●  Unsere Institution ist ein in der Fachwelt gut vernetzter Ort, wo zeitgemässe theoretische und praktische Antworten auf Bildungs- und Sozialisationsfragen interdisziplinär erarbeitet und gefunden werden.  


B. Strategische Ziele  

●  Begabungen entdecken
Jeder Mensch besitzt besondere Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Durch die schwierigen sozialen Hintergründe und leichte bis schwerwiegende Lern- und/oder Verhaltensschwierigkeiten sind diese Begabungen bei unseren Kindern und Jugendlichen oft verdeckt. Zusammen mit jedem Einzelnen erkennen wir sie und entwickeln einen eigenen, ganz individuellen Lernweg für Schule und Alltag.  

●  Umfeld einbeziehen
Den Lernweg der Kinder und Jugendlichen planen wir mit ihnen selbst, ihren Eltern und den zuständigen Behörden. Wir pflegen regelmässigen Kontakt mit allen Beteiligten, besprechen Wichtiges an gemeinsamen Sitzungen und führen Veranstaltungen durch, zu denen Eltern und weitere Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen eingeladen sind.  

●  Konflikte austragen
Schritt für Schritt lernen die Kinder und Jugendlichen in der Langhalde, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Sie entdecken die Freude am Lernen und eine Perspektive für ihr Leben.
Nicht ohne Schwierigkeiten: Wir verlangen Leistungen und Eigenverantwortung und ernten damit auch Widerstand, Streit und Auseinandersetzungen. Durch das gemeinsame Finden von Lösungen erleben und erfahren wir, dass man auch durch Konflikte und Krisen wachsen kann.  

●  Partnerschaftlich weiterkommen
Interdisziplinäre und partnerschaftliche Zusammenarbeit im Team führen zu einer tragfähigen Schulheimkultur. Die personellen und finanziellen Ressourcen setzen wir wirkungsvoll ein und arbeiten stets an der Qualität unserer Erziehung und schulischen Förderung.  

●  Infrastruktur ausnützen
Unser Standort bietet gemütliche Wohngruppen, eine zeitgemässe Schulinfra-struktur, grosszügige Sport- und Freizeitanlagen und eine grossflächige Umgebung mit Tierhaltung, Garten und Naturflächen. Dieses Umfeld erlaubt es uns, ein auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zugeschnittenes Angebot zu entwickeln.

●  Beziehungen pflegen
Behörden und Öffentlichkeit informieren wir regelmässig über unsere Arbeit. Verschiedene Aktivitäten führen zu Begegnungen mit der Bevölkerung in der Region. Dadurch lernen unsere Nachbarn die Langhalde mit ihren Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden kennen und verstehen.